Du bist auf LinkedIn und möchtest gerade einen neuen Beitrag schreiben. Da siehst du den Button „Artikel schreiben“. Moment mal… Was ist das? Wenn ich hier einen Artikel veröffentlichen kann, dann brauche ich ja gar keinen Blog?
Wir haben gemerkt, dass die Frage „LinkedIn-Artikel oder Blog, was lohnt sich mehr?“ immer mehr auf LinkedIn rumgeistert. Auf den ersten Blick klingen LinkedIn-Artikel total attraktiv. Die sind schnell angefangen, deine Leser*innen sind schon da, und einen eigenen Blog aufzusetzen klingt nach Technik-Stress und monatelangem Warten auf die ersten Besucher*innen.
Neugierig wie wir sind, haben Johanna und ich gesagt: Let’s try! Und haben einfach mal getestet, wie das mit den LinkedIn-Artikeln so läuft. Was dabei rausgekommen ist, liest du hier.
Die kurze Antwort vorweg
Falls du grad wenig Zeit hast, hier das Wichtigste in einem Satz: Dein Blog ist die Basis, der LinkedIn-Artikel die Zugabe. Nicht andersrum.
Der Blog gehört dir. Er rankt bei Google, auch nachts, auch wenn du grad am See sitzt und seit Wochen nichts veröffentlicht hast.
Der LinkedIn-Artikel bringt dir schnell Reichweite in deinem Netzwerk. Aber er gehört dir nicht. Und bei Google ist er auch nicht über Nacht (dazu gleich mehr).
Das heißt für dich: Wenn du dauerhaft gefunden werden willst, bloggt du auf der eigenen Website.
LinkedIn-Artikel, LinkedIn-Newsletter und Blog: Was ist was?
Bevor ich vergleiche, klären wir mal kurz die Begrifflichkeiten.
Der LinkedIn-Beitrag ist der normale Post in deinem Feed. Ein paar Zeilen, vielleicht ein Bild, fertig. Er lebt nur für wenige Tage oder Wochen, bringt aber schnell Reaktionen. Für spontane Gedanken super. Aber zu kurz, um in die Tiefe zu gehen.
Der LinkedIn-Artikel ist die Langform auf LinkedIn. Eigener Editor, Überschriften, Bilder und so viel Text, wie du willst. Er verschwindet nicht im Feed, sondern bekommt eine eigene Adresse und bleibt dauerhaft abrufbar. Quasi ein Blogartikel, nur eben auf LinkedIn statt auf deiner Website.
Und dann gibt’s auch noch den LinkedIn-Newsletter. Der ist im Grunde eine Reihe von LinkedIn-Artikeln, die du regelmäßig veröffentlichst. Das Schöne daran: Leute können ihn abonnieren und bekommen bei jeder neuen Ausgabe eine Benachrichtigung in der App und per E-Mail. Durch die Regelmäßigkeit ist er das LinkedIn-Format, das einem Blog am nächsten kommt.
Der Blogartikel ist ein ausführlicher Artikel auf deiner eigenen Website. Deine Domain, dein Design, deine Kontrolle.
Damit du genau weißt, wovon ich rede, hier ein LinkedIn-Beitrag und ein LinkedIn-Artikel einmal direkt nebeneinander:
Der eigene Blog: dein Zuhause im Netz
Stell dir deinen Blog wie ein Haus vor, das dir gehört. Du bestimmst, wie es aussieht, was drinsteht und wer zu dir hin findet. Niemand kann es dir von heute auf morgen wegnehmen.
Das ist der größte Unterschied zu allem, was auf fremden Plattformen läuft. Dort bist du völlig abhängig von der Existenz der Plattform. Wir haben schon viele kommen und gehen sehen, erinnere dich nur mal an StudiVZ…
Und: Ein guter Blogartikel arbeitet auch noch für dich, lange nachdem du ihn geschrieben hast. Er rankt bei Google, bringt immer wieder neue Leser*innen und führt die Richtigen zu deinem Angebot oder in deinen Newsletter. Für uns ist der Blog die Basis deiner Sichtbarkeit, weil alles andere darauf aufbauen kann.
Aber, so ehrlich müssen wir auch sein: Ein Blog ist kein Selbstläufer.
Du musst ihn einmal technisch aufsetzen. Du brauchst einen Plan, worüber du schreibst. Und du brauchst Geduld, denn Google schenkt dir die guten Plätze nicht über Nacht. Die ersten Wochen fühlt sich Bloggen oft an, als würdest du in ein leeres Zimmer reden.
Und genau hier kommt jetzt LinkedIn ins Spiel. Denn was dem Blog am Anfang fehlt, hat der LinkedIn-Artikel sofort: Reichweite.
Der LinkedIn-Artikel: unterschätzter Verstärker
Bei unserem Test haben wir festgestellt, dass der LinkedIn-Artikel mehr kann, als wir gedacht hätten.
Die Bedienung ist total easy-peasy. Du startest einen LinkedIn-Artikel über denselben Button wie einen normalen Beitrag, dort steht „Artikel schreiben“. Danach öffnet sich ein übersichtlicher Editor.
Das kannst du hier jetzt alles machen:
- Ein Titelbild setzen und mitten im Text weitere Bilder einfügen
- Über „Stil" Überschriften und Unterüberschriften formatieren
- Aufzählungen, Links und Zitate einbauen
- Entwürfe speichern und einen Veröffentlichungstermin festlegen
- Aus dem Artikel direkt einen LinkedIn-Newsletter machen
Klingt schon fast wie ein kleines Blog-System, oder?
Was uns hier aber schon echt nervt, wenn wir es mit Bloggen vergleichen: Wir sind große Fans davon, unseren Content vorzuplanen und dann aus dem Kopf zu haben. Das geht mit LinkedIn-Artikeln nicht. Du kannst sie nur direkt veröffentlichen.
Jetzt kommt aber noch was, was es cool macht: Der LinkedIn-Artikel hat eigene SEO-Einstellungen. Unter „Einstellungen“ legst du eine URL, einen SEO-Titel und eine SEO-Beschreibung fest. Also genau die Metadaten, die auch bei einem Blogartikel mitentscheiden, wie du in der Google-Suche angezeigt wirst.
LinkedIn hat die Artikel offenbar ganz bewusst für Suchmaschinen gebaut. Sie sind nicht nur für deinen Feed gedacht, sondern sollen auch bei Google gefunden werden.
Und noch was: Auf LinkedIn bist du sofort im Gespräch. Deine Leser*innen kommentieren, reagieren, stellen Fragen. Dieses direkte Feedback bekommst du auf dem eigenen Blog so schnell nicht, und es ist Gold wert: Du siehst sofort, welches Thema zündet und was deine Zielgruppe wirklich beschäftigt.
Klingt mega, oder? Ein Format, das leicht zu bedienen ist, dir Reichweite und Feedback bringt und auch noch SEO kann? Dann bräuchtest du ja keinen Blog mehr.
Nun ja, ganz so einfach ist es leider nicht.
Ranken LinkedIn-Artikel wirklich bei Google? Wir haben’s getestet
Kurze Antwort: Ja, aber nicht so schnell, wie du vielleicht hoffst.
Johanna hat ihren Artikel ganz bewusst nur auf LinkedIn veröffentlicht, nicht zusätzlich auf unserer Website. Zwei Gründe:
- Wir wollten keinen doppelten Inhalt riskieren, bei dem Google nicht sauber erkennt, welche Version das Original ist. (Was es mit diesem „Duplicate Content“ auf sich hat, klären wir gleich.)
- Wir konnten so genau beobachten, was der LinkedIn-Artikel ganz allein bewirkt. Ohne dass eine Website-Version die Zahlen verwässert.
Die Statistiken unseres ersten LinkedIn-Artikels
Hier die Zahlen von Johannas Testartikel nach drei Wochen:
- 751 Impressions (38 % im eigenen Netzwerk, 62 % außerhalb)
- 459 erreichte Mitglieder
- 29 Artikelaufrufe
Das klingt doch ganz gut für den ersten Test, oder?
Denn fairerweise: Das war jetzt wirklich nur ein kleiner Testlauf mit einem einzelnen LinkedIn-Artikel. Von daher sind unsere Zahlen noch nicht aussagekräftig.
Wir werden weitere Artikel testen und dich hier auf dem Laufenden halten, wie es sich entwickelt.
Aber: Bei Google war der Artikel nach drei Wochen nicht in den Top 100 zu finden.
Heißt das, LinkedIn-Artikel ranken nie? Nein. Wir sehen selbst regelmäßig LinkedIn-Artikel in den Google-Ergebnissen. Sie können also durchaus ranken. Nur wie schnell das passiert, ist völlig unklar. Wir vermuten: Es dauert genau so lang wie bei einem Artikel auf dem eigenen Blog.
Und genau deshalb ist LinkedIn ein genialer Turbo: Auf LinkedIn selbst bekam unser Artikel sofort ein paar hundert Impressions. Über Google dagegen ist der Artikel erstmal nicht zu finden.
Für schnelle Sichtbarkeit im eigenen Netzwerk ist der LinkedIn-Artikel also stark. Als schneller SEO-Hebel für Google taugt er nicht.
Und ein weiteres Manko haben wir hier auch noch entdeckt: Wenn jemand auf LinkedIn kein Mitglied ist, kann er oder sie deinen LinkedIn-Artikel zwar lesen. Der- oder diejenige kann dein Profil aber nicht aufrufen, ohne eingeloggt zu sein. Das heißt, es macht Sinn, unter deinem LinkedIn-Artikel noch eine Art Autorenbox zu ergänzen.
LinkedIn-Artikel oder Blog: der direkte Vergleich
Damit du alles auf einen Blick hast, hier beide Formate nebeneinander:
Der Blog gewinnt überall dort, wo es um langfristige, unabhängige Sichtbarkeit geht. Der LinkedIn-Artikel punktet beim schnellen Start und der direkten Reichweite.
Zwei Tools, zwei Stärken. Das Klügste ist also, beide zu nutzen. Sollten wir also den gleichen Inhalt einfach auf beiden Kanälen veröffentlichen?
Duplicate Content: Was doppelte Inhalte mit deinem Ranking machen
Kurz zum Begriff, falls du ihn noch nie gehört hast: „Duplicate Content“ heißt einfach doppelter Inhalt. Also derselbe Text an zwei Stellen im Netz. Zum Beispiel der gleiche Artikel 1:1 auf deinem Blog und als LinkedIn-Artikel.
Das machst du besser nicht!
Google zeigt in den Suchergebnissen nämlich immer nur eine Version desselben Textes. Und welche das ist, entscheidet im Zweifelsfall Google.
Wonach entscheidet Google? Unter anderem danach, welche Seite zuerst im Index war und wie stark die Domain dahinter ist. Und jetzt rate mal, wer die stärkere Domain hat: dein noch junger Blog oder LinkedIn mit seinen Millionen Seiten? Eben. Im Zweifel gewinnt LinkedIn, und dein eigener Blog taucht für diesen Text gar nicht erst auf.
Dazu kommt ein zweites Problem: Auf LinkedIn kannst du Google nicht sagen „das Original steht auf meiner Website“. Diese Einstellung gibt es dort nicht. Du gibst die Kontrolle also komplett aus der Hand.
Und selbst wenn deine Blogversion es schafft: Die Kraft verteilt sich auf zwei Seiten, statt sich auf einer zu bündeln. Keine der beiden rankt dann so stark, wie sie könnte.
Kurz gesagt: Denselben Text einfach doppelt rauszuhauen, kann deinem Blog mehr schaden als nutzen. Und deinem Google-Ranking hilft die LinkedIn-Kopie ohnehin nicht.
Deshalb gibt es eine einfache Regel:
Veröffentliche immer zuerst auf deinem Blog. Dann erst, leicht abgewandelt, auf LinkedIn.
So hat Google deinen Blog als Erstes im Index. Auf LinkedIn nimmst du den Text dann nicht 1:1, sondern kürzt oder änderst ihn und verlinkst zurück zum vollständigen Artikel auf deiner Website.
Die ideale Kombi: Blog als Basis, LinkedIn als Turbo
Vielleicht denkst du gerade: Mir doch egal, ob mein Blog oder LinkedIn als Original gilt. Hauptsache, der Text ist online und wird gelesen.
Versteh ich. Aber „Hauptsache online“ ist nicht dein Ziel. Dein Ziel sind Leser*innen, die zu dir finden, sich in deinen Newsletter eintragen und irgendwann Kund*innen werden. Und dafür ist entscheidend, wo der Klick landet.
„Aber ich kann doch aus dem LinkedIn-Artikel auf meinen Newsletter oder mein Angebot verlinken?“ Stimmt, kannst du. Und das solltest du auch.
Trotzdem bleibt dein Blog die bessere Basis, aus drei Gründen:
- Aktualisieren und frisch halten. Einen Blogartikel kannst du jederzeit überarbeiten, mit neuen Infos auffrischen und mit aktualisiertem Datum neu veröffentlichen. Genau diese Aktualität belohnt Google mit Sichtbarkeit. Einen LinkedIn-Artikel kannst du zwar nachträglich bearbeiten, aber sein Veröffentlichungsdatum bleibt für immer eingefroren. Du kannst ihn nicht als frisch kennzeichnen und damit oben halten.
- Aufbauen statt mieten. Jeder Ranking-Erfolg stärkt die Domain, auf der der Text steht. Rankt LinkedIn, wird LinkedIn stärker. Rankt dein Blog, wird dein Blog stärker. Artikel für Artikel baust du dir einen Vermögenswert auf, der dir gehört, statt LinkedIns Haus zu verschönern.
- Kontrolle behalten. Auf deiner Seite bestimmst du das Design, den Weg zum Angebot und was mit den Daten passiert. LinkedIn drosselt außerdem gern die Reichweite, sobald du aus einem Beitrag nach außen verlinkst. Und zieht die Plattform morgen die Regeln an oder sperrt dein Konto, ist deine Reichweite weg. Dein Blog bleibt.
Der ideale Workflow sieht als so aus:
- Blog zuerst. Schreib den vollständigen Artikel und veröffentliche ihn auf deiner eigenen Seite. Das ist dein Original, dein Zuhause, deine SEO-Basis.
- LinkedIn als Sprungbrett. Mach aus dem Artikel eine LinkedIn-Version. Kürze ihn, spitz ihn zu und setz einen klaren Link zurück auf den vollständigen Beitrag in deinem Blog. So nutzt du die schnelle Reichweite, ohne dir selbst Konkurrenz zu machen. (Wenn dir ein ganzer LinkedIn-Artikel zu viel ist, tut es auch ein normaler Post, der Lust aufs Thema macht und auf deinen Blogartikel verlinkt.)
- Zurück zu dir. Egal ob Artikel oder Post, das Ziel ist immer dasselbe: die Leute von LinkedIn zurück auf deinen Blog und in deinen Newsletter holen. LinkedIn bringt die Reichweite, dein Blog macht daraus etwas Bleibendes.
Bonus-Tipp
Nutz die Kommentare unter deinem LinkedIn-Artikel als Ideenquelle. Worüber deine Leser*innen dort diskutieren oder was sie nachfragen, ist oft schon dein nächster Blogartikel.
Aber der LinkedIn-Newsletter ist doch wie ein Blog?
Von allen LinkedIn-Formaten kommt der Newsletter dem Blog am nächsten: Er erscheint regelmäßig, er kann abonniert werden, und deine Abonnent*innen bekommen bei jeder neuen Ausgabe direkt eine Benachrichtigung. Das ist ein echter Reichweiten-Vorteil, denn du bist nicht mehr abhängig vom Feed-Algorithmus.
Trotzdem gilt auch hier: Es ist gemieteter Boden.
Die Abonnent*innen gehören nicht dir. Du bekommst keine E-Mail-Adressen, keine Kontaktdaten, kein richtiges Tracking. LinkedIn hält die Liste, nicht du. Verschwindet das Feature, ändert LinkedIn die Regeln oder ist dein Konto weg, sind auch deine Abonnent*innen weg.
Bei deinem eigenen E-Mail-Newsletter ist das anders: Die Liste gehört dir. Diese Kontakte kann dir niemand nehmen, und du erreichst sie unabhängig von jeder Plattform.
Deshalb passt der LinkedIn-Newsletter gut als Verstärker: regelmäßig Reichweite aufbauen und die Leute von dort in deinen eigenen Newsletter und auf deinen Blog holen.
Was passt zu dir?
Den idealen Weg hab ich dir gezeigt, aber vielleicht kannst du ihn noch nicht umsetzen. Vielleicht hast du zu wenig Zeit, beide Kanäle zu bespielen. Oder dein Blog ist noch nicht am Start. Gehen wir also mal durch, was für dich passt:
-
Du hast noch keinen Blog?
Dann ist der LinkedIn-Artikel super für dich, denn er ist schnell startklar. Nutz ihn ruhig, um dich im Schreiben auszuprobieren und in den Flow zu kommen. Aber setz dir den eigenen Blog als Ziel. Denn alles, was du auf LinkedIn aufbaust, gehört LinkedIn. Erst der eigene Blog macht dich unabhängig. -
Du hast schon einen Blog?
Dann ist die Sache klar: Blog zuerst, LinkedIn als Sprungbrett. Veröffentliche deine Artikel auf deiner Seite und hol dir mit einer LinkedIn-Version oder einem Teaser-Post zusätzliche Reichweite. Genau die Kombi von oben. -
Du bist vor allem auf LinkedIn unterwegs?
Super, dann hast du die Reichweite schon. Nutz sie, aber leite sie irgendwohin, wo sie dir bleibt. Häng deine Inhalte an einen eigenen Blog und führe deine LinkedIn-Kontakte dorthin und in deinen Newsletter. -
Du hast kaum Zeit?
Dann konzentrier dich erstmal auf einen Kanal. Falls dein Blog schon eingerichtet ist, fokussiere dich erstmal darauf, denn damit bist du unabhängig. Wenn du noch keinen Blog hast, gib erstmal Vollgas bei LinkedIn und veröffentliche dort ruhig auch mal Artikel, statt immer nur Posts zu machen. So kommst du in den Schreibflow für längeren Content, das "echte" Bloggen fällt dir dann später leicht.
Egal, ob du dich schon fürs Bloggen entschieden hast oder erstmal auf LinkedIn startest: In unserem Newsletter bekommst du 2- bis 4-mal im Monat ehrliche Tipps rund um Blog und Online-Business. Trag dich hier ein und unsere Tipps flattern direkt in dein Postfach.
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Häufige Fragen
Ranken LinkedIn-Artikel bei Google?
Ja, sie können in den Suchergebnissen auftauchen, weil LinkedIn eine sehr starke Domain ist. Aber es passiert nicht schnell. Unser Test-Artikel war nach drei Wochen nicht in den Top 100.
Darf ich meinen Blogartikel auch auf LinkedIn posten?
Ja. Veröffentliche ihn nur zuerst auf deinem Blog, damit Google diesen als Original erkennt. Auf LinkedIn nimmst du dann eine leicht abgewandelte Version und verlinkst zurück auf den vollständigen Artikel. So kommen sie sich bei Google nicht in die Quere.
Was ist der Unterschied zwischen einem LinkedIn-Beitrag und einem LinkedIn-Artikel?
Ein Beitrag ist der kurze Post in deinem Feed, schnell konsumiert und nach ein paar Tagen bis Wochen verschwunden. Ein Artikel ist die Langform mit Überschriften und Bildern. Für Tiefe nimmst du den Artikel, für spontane Gedanken eher den Beitrag.
Ist ein LinkedIn-Artikel oder LinkedIn-Newsletter besser als ein Blog?
Für schnelle Reichweite ja, für langfristige Sichtbarkeit nein. Ein LinkedIn-Artikel bringt einen schnellen Schub, ein LinkedIn-Newsletter zusätzlich regelmäßige Reichweite über Abonnent*innen. Beide leben aber auf LinkedIn: Du besitzt weder die Plattform noch die Kontakte. Dein Blog gehört dir, rankt langfristig bei Google und lässt sich jederzeit aktualisieren. Nutze LinkedIn als Verstärker, den Blog als Basis.

