Du hast deinen Artikel geschrieben. Letzter Satz, letzter Punkt, veröffentlicht. Fertig, oder?
Ne. Genau hier geht’s erst richtig los.
Schau dir mal an, was bei vielen unter dem Artikel steht. Oft ist da schlicht gar nichts, nicht mal eine Autorenbox. Oder das genaue Gegenteil: „Sie haben noch Fragen? Schreiben Sie mir eine E-Mail.“ Direkt daneben ein Link zum Über-mich. Dazwischen ein Verweis auf den vorherigen Artikel. Dann Teilen-Buttons für LinkedIn, WhatsApp und E-Mail. Und ganz unten nochmal eine komplette Übersicht mit weiteren Beiträgen.
Beides führt am Ende zum selben Ergebnis. Wenn nichts da ist, gibt’s für deine Zielgruppe nichts zu tun, und sie weiß nicht mal, wer den Artikel geschrieben hat. Wenn zu viel gleichzeitig da ist, ohne dass eins davon klar im Fokus steht, weiß deine Zielgruppe nicht, wofür sie sich entscheiden soll. Und weißt du, was dann meistens passiert? Gar nichts. Wer zwischen zu vielen Optionen wählen muss, wählt am Ende keine.
Du hast gute Vorarbeit in deinem Artikel geleistet, zum Beispiel mit einer passenden internen Verlinkung oder einer Quelle wie den Google-Richtlinien zu gutem Content, die du direkt im Text einbaust. Jetzt kommt der Moment, an dem du sagst, was als Nächstes passieren soll, angefangen bei der Frage: Wer steckt hier eigentlich dahinter?
Die Autorenbox: das Element, das immer dazugehört
Die Autorenbox ist ein kleiner Block direkt unter deinem Artikeltext, der dich vorstellt. Pack ein Foto von dir rein, ein paar Sätze darüber, was du machst, und einen Link zu deiner Über-mich-Seite. Sie gehört ganz nach unten, als fester Abschluss deines Artikels, nicht mittendrin und nicht irgendwo an einer zufälligen Stelle.
Das ist wichtig, denn stell dir vor, jemand landet über Google direkt auf diesem einen Artikel und kennt dich noch gar nicht. Die Autorenbox zeigt sofort, wer hier schreibt, und gibt einen Grund, weiterzuklicken. Übrigens empfiehlt sogar Google selbst in seinen offiziellen Richtlinien genau das: klare Angaben dazu, wer einen Artikel geschrieben hat.
Die Autorenbox ist damit das einzige Element aus diesem Artikel, das bei uns wirklich immer dazugehört, egal welches Ziel dein Artikel hat. Alles andere setzt du gezielt danach ein.
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Diese Elemente kannst du zusätzlich einsetzen
Neben der Autorenbox gibt es noch sechs weitere Elemente, die unter deinem Artikel stehen können:
- Die Sternebewertung
- Das Kommentarfeld
- Social Proof
- Weiterführende Inhalte
- Die Teilen-Funktion
- Der Call-to-Action
Wir erklären dir bei jedem konkret, was es ist und was du damit machst.
Die Sternebewertung
Das Kommentarfeld
Ein Textfeld unter deinem Artikel, in das deine Zielgruppe Name, E-Mail-Adresse und einen eigenen Kommentar einträgt. Nach dem Absenden erscheint der Kommentar sichtbar unter deinem Artikel, direkt unterhalb der Autorenbox. Pack einen kurzen Hinweis zum Datenschutz direkt daneben, weil hier persönliche Daten eingegeben werden.
Das Kommentarfeld lohnt sich, wenn du wirklich wissen willst, was andere zu deinem Thema denken, oder wenn du echten Austausch anstoßen willst. Setzt du auf Kommentare, endet dein Artikel am besten auch mit einer passenden Frage, zum Beispiel „Wie siehst du das?“ oder „Wie handhabst du das bei dir?“.
Social Proof
Ein kurzes Zitat oder ein kleiner Erfahrungsbericht von jemandem, der deinen Rat schon umgesetzt hat. Halt es auf zwei bis drei Sätze, oft mit Name und manchmal mit Foto. Kein langer Testimonial-Block.
Social Proof muss nicht zwingend unter dem Artikel stehen. Genauso gut baust du ihn direkt in deinen Fließtext ein, am besten schon weiter oben im Artikel. Arbeitest du mit Studien oder Zahlen, gilt dasselbe für Quellenangaben, ein Link zur Quelle mitten im Text wirkt oft stärker als eine Liste am Ende.
Weiterführende Inhalte
Die Teilen-Funktion
Der Call-to-Action
Frag dich zuerst: Was will ich mit diesem Artikel erreichen?
Bevor du überhaupt anfängst zu schreiben, lohnt sich diese Frage: Willst du mit diesem Artikel etwas bewerben, zum Beispiel deinen Newsletter, einen Workshop oder ein Angebot? Oder willst du vor allem Austausch und Community aufbauen?
Von der Antwort hängt ab, welche Elemente du zusätzlich zur Autorenbox einsetzt.
Willst du bewerben? Dann steht dein CTA im Fokus. Bei einem längeren Artikel baust du ihn in der Mitte und nochmal ganz unten ein, jeweils in einer anderen Form. Bei einem kürzeren Artikel reicht der CTA ganz unten. Das Kommentarfeld kannst du in diesem Fall auch komplett weglassen, damit deine Zielgruppe nicht zwischen mehreren Handlungen wählen muss.
Willst du Austausch? Dann rückst du das Kommentarfeld in den Fokus und hältst deinen CTA kleiner oder lässt ihn ganz weg. Dein Artikel endet dann am besten mit einer konkreten Frage an deine Zielgruppe.
Die Autorenbox bleibt dabei immer stehen, ganz unten, unabhängig von deinem Ziel.
Und was ist mit ChatGPT, Perplexity und Co?
Der Bereich unter deinem Artikel hilft nicht nur Menschen und Google bei der klassischen Suche, sondern auch KI-Systemen, die Inhalte für ihre Antworten zusammenfassen.
Die Autorenbox mit Namen und Link zur Über-mich-Seite zeigt auch einer KI, wer hinter dem Artikel steckt und ob diese Person zum Thema etwas zu sagen hat. Kommentare und Bewertungen liefern zusätzliche, echte Textsignale, dass sich Menschen mit dem Inhalt beschäftigt haben. Und Quellenangaben bei Social Proof oder Zahlen machen für eine KI nachvollziehbar, worauf sich eine Aussage stützt, egal ob sie unten stehen oder direkt im Fließtext.
Du musst dafür nichts Kompliziertes einbauen. Die Elemente, die du sowieso für deine Zielgruppe nutzt, wie die Autorenbox, Kommentare und saubere Quellenangaben, sind genau das, was auch KI-Systeme brauchen, um deinen Artikel richtig einzuordnen.
Nicht alles passt immer
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