Blog starten: Der ultimative Fahrplan

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So startest du einen Blog (Anleitung)

Du willst deinen eigenen Blog starten, weil du als Expertin für dein Thema sichtbar werden willst?

Yeah, ich feiere dich dafür! Denn es ist eine Entscheidung für nachhaltigeres, entspannteres Marketing.

Falls du noch daran zweifelst, ob sich die ganze Arbeit mit dem Bloggen lohnt, kannst du hier 10 Gründe lesen, warum du unbedingt einen Blog starten solltest.

Falls du keine Zweifel mehr hast:

Bist du hier, weil du nicht weißt, wo du überhaupt anfangen sollst oder was du zum Blogstart alles brauchst?

Eins möchte ich dir unbedingt vorweg mitgeben:

Dank der modernen Blogplattformen kannst du auch ohne technische Vorkenntnisse einen eigenen Blog erstellen! Lass dich von der Technik also nicht abschrecken. In diesem Artikel gibt’s natürlich viele hilfreiche Tipps dazu.

Vor der Technik sind aber erstmal andere Schritte dran. Legen wir los.

Dein Fahrplan im Überblick

Das sind deine nächsten Schritte:

1. Zielgruppe wählen

Wir starten damit, uns ein paar strategische Gedanken zu machen.

Die Betonung liegt dabei auf „ein paar“!

Bitte verbringe nicht Wochen oder Monate mit diesem ersten Schritt. Nichts sollte dich davon abhalten, zügig zu starten. 

Für den Anfang reicht es aus, einmal den Wunschkunden oder die Wunschkundin zu definieren.

Warum das wichtig ist? Weil dein Blog langfristig nur erfolgreich sein wird, wenn du vor Augen hast, für wen du schreibst. Denn die Menschen kommen mit einem bestimmten Problem auf deinen Blog. Dein Blog muss dieses Problem lösen.

Wenn du nicht weißt, wie du deinen Wunschkunden bestimmst, lies in diesen großartigen Artikel von Sandra Holze rein.

Wenn du genau weißt, für wen du schreibst, wird es dir leichter fallen, Themen für Blogartikel zu finden.

Und auch den nächsten Schritt wirst du dann schneller abhaken können.

An dieser Stelle überrasche ich dich bestimmt:

2. In die Schreibroutine kommen

Jetzt schon? Obwohl du noch gar keinen Blog hast?

Ja. Es macht an dieser Stelle Sinn.

Denn es wäre doch ein Träumchen, wenn dein Blog nicht fast leer mit nur einem Beitrag online geht? Sondern vielleicht direkt mit 10 Artikeln, so dass deine Leser*innen gleich etwas zu stöbern haben?

Das ist aber gar nicht der Hauptgrund, warum die Schreibroutine schon der 2. Schritt ist.

Denn wenn du mit dem Schreiben startest, wird es dir vielleicht gar nicht so leicht fallen. Das liegt daran, dass dir die Routine noch völlig fehlt.

Meine ersten Beiträge waren auch verdammt holprig und das Schreiben hat gefühlt ewig gedauert.

Aber glaub mir, es geht von Artikel zu Artikel leichter und schneller.

Bei meinen Kundinnen sehe ich viel zu viele Blogs, die mit 1-2 Artikeln gestartet wurden. Und dann aber nie wieder angefasst werden, weil nie eine Schreibroutine aufgebaut wurde.

Das tut mir in meiner Bloggerinnen-Seele weh, weil da so viel Potential verschwendet wird.

Themen-Ideen für Blogbeiträge: Vorschau
Dir fällt kein Thema ein?

Mit unseren 3×5 Themenideen legst du einen genialen Blogstart hin – egal, welches Business du hast. Hol dir den PDF-Download für 0 Euro!

Ich möchte nicht, dass es bei dir auch so läuft. 

Deshalb ist deine Aufgabe an dieser Stelle:

  • Blocke dir 10-20 Termine mit mindestens 2 Stunden Länge fest in deinem Kalender als Schreibzeit. Diese Schreib-Dates mit dir selbst haben höchste Priorität!
  • Nutze diese festen Termine, um deine ersten 5-10 Blogbeiträge zu schreiben. Zum Beispiel in einem Word-Dokument oder Google-Doc.

3. Die Technik einrichten

Damit deine frisch geschriebenen Artikel auch im Internet lesbar sind, widmen wir uns jetzt der Technik. Hier gibt’s drei To-Do’s:

  1. Eine Domain wählen
  2. Ein Webhosting anmelden
  3. WordPress installieren

Investiere bitte nicht viel Zeit in die Suche nach einem fancy Blog-/Domain-Namen. Im Zweifel nimm einfach deinen Vor- und Nachnamen. Das passt für uns Soloselbstständige sehr gut, da wir ja eine Personenmarke sind. 

Im zweiten Schritt meldest du dich bei einem Webhoster an, bei dem du das Hosting (=Speicherplatz für Website und E-Mails) und die Domain kaufen kannst. Webhoster gibt’s wie Sand am Meer und wenn du dich umhörst, wirst du viele verschiedene Empfehlungen hören. Nach jahrzehntelanger toller Zusammenarbeit empfehle ich all-inkl.com*.

Abraten würde ich dir von Massenhostern wie Strato und IONOS. Und auch vom Anbieter wordpress.com, da dieser dich in der zukünftigen Bedienung von WordPress stark einschränkt.

Achte beim Webhoster darauf, dass du eine sogenannte 1-Klick-Installation für WordPress hast. Denn die macht’s möglich, dass du auch als Laie supereasy WordPress einrichten kannst.

Natürlich gibt’s auch noch andere Plattformen als WordPress. Und ich will dir nichts vormachen: Am Anfang ist die Lernkurve bei WordPress steiler als bei anderen Anbietern. Doch es lohnt sich, diese Zeit zu investieren. Wenn du dir ein erfolgreiches Online-Business mit allem Drum und Dran aufbauen willst, kommst du mit anderen Plattformen irgendwann an die Grenzen. 

Pro-Tipp

Hier ist genau der richtige Zeitpunkt, um die automatischen Sicherungen (=Backups) für deinen Blog zu aktivieren. Denn damit bist du auf der sicheren Seite, wann immer mit der Technik etwas schief geht.

Updraft Plus ist ein grandioses, kostenloses Plugin dafür, das ich immer gerne empfehle. Damit kannst du deine Website in regelmäßigen Abständen sichern lassen. Und du kannst Sicherungen mit nur wenigen Klicks wiederherstellen.

4. Blog-Design einrichten

Auch der weltbeste Content bringt dir nichts, wenn du ihn nicht ansprechend und lesefreundlich gestaltest. Denn sonst wird dein Blog einfach nicht gelesen. Deine Artikel brauchen eine benutzerfreundliche, klare Struktur, die deine Leser*innen durch den Text leitet

Es ist aber nicht notwendig, dass du dir direkt zum Start eine*n Webdesigner*in suchst (Ja, das liest du hier als Tipp einer Webdesignerin😉) Das hat Zeit bis später. 

Starte mit einem vorgefertigten Layout (man nennt es auch Theme). Für ein paar Euros kannst du eins bei ThemeForest erwerben. Schön gestaltet und nicht überladen finde ich zum Beispiel dieses und dieses.

Passe das Layout unbedingt noch an deine Markenfarben an, falls du schon welche hast.

Wenn du das Theme fertig installiert hast, kannst du ans Befüllen gehen und deine vorgeschriebenen Blogbeiträge in WordPress übertragen.

Wenn du deinen Artikeln direkt Bilder zufügen möchtest, achte unbedingt auf die Bildrechte. Einfach Bilder aus der Google Suche verwenden ist nicht erlaubt. Nutze stattdessen Bilddatenbanken. Davon gibt’s auch einige kostenlose wie z.B. Pexels.

5. Rechtlich absichern

Bevor du deinen Blog mit den ganzen schönen Artikeln endlich in die Welt raus schicken kannst, müssen wir ihn noch rechtlich absichern. Das ist zwar nervig, aber unumgänglich.

Bitte beachte bei den folgenden Tipps, dass ich keine Juristin bin und deshalb nicht für die Richtigkeit meiner Angaben garantieren kann. Natürlich gebe ich dir alle Informationen nach bestem Wissen und Gewissen.

Datenschutz & Impressum

Zu deinen Beiträgen musst du in WordPress noch mindestens 2 Seiten anlegen: Impressum und Datenschutz. Beide müssen mit maximal 2 Klicks erreichbar sein, egal, wo man sich auf deiner Seite befindet. Auf Nummer Sicher gehst du, wenn du die Links zu beiden Seiten in die Fußzeile setzt.

Den Datenschutz-Text kannst du dir mit diesem kostenlosen Generator erstellen. Ebenso den Text für das Impressum.

Cookie-Banner

Cookie-Banner sind diese nervigen Popups, die mittlerweile auf fast jeder Website aufploppen und uns fragen, ob wir Cookies erlauben. 

Nicht jede Website braucht pauschal einen Cookie-Banner. Sondern nur, wenn deine Website auch wirklich Cookies nutzt, die nicht-essenziell sind. Essenzielle Cookies sind die, ohne die deine Website technisch nicht mehr funktionieren würde.

Wie findest du nun heraus, welche Cookies deine Website nutzt? 

Idealerweise überprüfst du das manuell. Das ist aber nicht ganz einfach. In diesem Artikel kannst du nachlesen, wie das geht, wenn du es probieren magst.

Alternativ würde ich dir raten, den kostenlosen Cookie-Check des devowl-Teams zu nutzen. 

Das devowl-Team hat auch den derzeit besten Cookie-Banner auf dem Markt entwickelt. Falls du also einen brauchst, empfehle ich dir unbedingt den Real Cookie Banner*. Er kostet zwar ein paar Euro im Jahr (mit dem Gutscheincode BLOGCHALLENGE sparst du 20% im 1. Jahr), aber vereinfacht dir den ganzen Prozess enorm. Im Gegensatz zu anderen Cookie-Bannern leitet er dich Schritt für Schritt durch die Einstellungen und weist dich darauf hin, wenn dein Cookie-Banner eine Aktualisierung braucht.

Google Fonts

Wenn du dir in Schritt 4 ein Theme gekauft hast, ist es relativ wahrscheinlich, dass dieses Theme eine Schriftart von Google nutzt. Denn die sind umsonst und für jedermann verfügbar. Rechtlich ist es aber nicht erlaubt, diese Schriftarten direkt von Google in den USA zu laden.

Von daher mache an dieser Stelle lieber vorsichtshalber einmal den Check: Dieses Tool sagt dir, ob deine Website die bösen Google-Server kontaktiert.

Falls deine Website betroffen ist, werf die Google Fonts unbedingt raus. Das geht am einfachsten mit dem Plugin „Disable and remove Google Fonts„. Überprüfe die Website nach der Installation unbedingt noch einmal mit dem Check-Tool. Und dann schau, ob dein Theme noch andere Schriftarten im Angebot hat.

6. Blog in die Welt schicken

Hast du die vorherigen 5 Schritte alle erledigt?

Dann lassen wir jetzt die Korken knallen. Denn dein Blog darf hinaus in die große, weite Welt.

Und jetzt ist das Wichtigste, damit du dir die ganze Mühe nicht umsonst gemacht hast: Dranbleiben. 

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Links zu externen Seiten und Produkten. Affiliate-Links haben wir mit einem Stern gekennzeichnet. Grundsätzlich verlinken wir nur zu Produkten, die wir selbst kennen oder von Herzen empfehlen. Der Preis verändert sich für dich dadurch natürlich nicht.

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