Spoiler vorweg: Das ist keine Disziplinfrage
Du hast 2-3, vielleicht sogar 5 Artikel geschrieben und dann passiert es: Dein Blog bleibt stumm. Es folgen keine weiteren Artikel oder mit einem Riesenabstand. Von Flow und Routine keine Spur. Und alles, was du dir vom Bloggen versprochen hast, kippt leise und still hinten über, bis du Monate später feststellst: „Eigentlich wollte ich ja“.
Das ist nicht der Augenblick, in dem ich dir noch mal erkläre, warum Bloggen so genial ist und warum es sich für dein langfristiges Marketing lohnt. Ne, das weißt du längst selbst.
Ich zeige dir heute, warum es keine Frage von Disziplin ist, deinen Blog so richtig ins Rollen zu bringen und dranzubleiben.
Auf deiner Strecke liegen Steinchen, da rollt nichts
Der Blogstart fühlt sich immer so prunkvoll an: Deine Website steht, alles sieht chic aus, der Blog ist eingerichtet und du weißt schon längst, über was du alles schreiben willst. Und du willst dich und deine Themen ja auch zeigen, Traffic auf deiner Website generieren, dich ein bissel von Social Media lösen. Oder?
Es fehlt dir nicht an Wissen oder an Motivation. Du denkst deinen Blog als Zusatz. Der macht sich gut auf deiner Website, da kann man sich mal länger auslassen.
Langsam rutscht dein Blog allerdings auf deiner ToDo-Liste nach unten und weiter nach unten… Keine Zeit, andere Prios…
Dabei will dein Blog ein fester Bestandteil deines Marketingsystems sein.
Du hast deinen Blog nicht beendet. Du hast dir viele kleine Steinchen in den Weg gelegt, die das Rollen verhindern.
Jetzt musst du nur konsequent sein?
Jetzt kommst du unweigerlich zu dem Schluss: Ich muss nur konsequent genug sein, disziplinierter und dann läuft es rund. Oder?
Ne! Denn dann sitzt du da ohne System, ohne Strategie und fragst dich, warum keine Motivation vom Himmel fällt, die war ja zum Start auch da. Nur mit der Disziplin und der Motivation verhält es sich oft seltsam: Die kann man nicht erzwingen. Die fahren gerne Achterbahn.
Und das sind die Gründe dafür
Dir fehlt Resonanz
Social Media ist so schön: Die Leute antworten gleich in den Kommentaren oder eben nicht. Dann bekommst du ein Like oder eben nicht. Aber vielleicht direkte Nachrichten oder eben nur Akquise-Bullshit.
Beim Bloggen fehlt oft die Resonanz, es dauert, bis die ersten deinen Blog regelmäßig lesen und ganz vielleicht auch einen Kommentar da lassen.
Dir fehlt:
- der direkte Austausch
- das Feedback
- einfach das Gefühl, deine Worte kommen an
Aber es ist doch so: Auch bei Social Media gibt es viele stille Mitleser. Es dauert, bevor man Likes und Kommentare bekommt und wenn du nicht regelmäßig den alter Ego-Algo fütterst, tut sich auch nichts.
Warum sollte das beim Bloggen anders sein?
Dir fehlt Verbindlichkeit und Verbindung
Hast du schon erzählt, dass du bloggst? Dein Blog existiert nur für dich? Mhm…
Merkste selbst, oder?
Verbindlichkeit entsteht nur, wenn du:
- Anderen erzählst, dass du bloggst
- Deinem Blog einen festen Platz gibst
- Einen Rhythmus für dich findest
Dann klappt’s auch mit der Verbindung zu deinen Wunschkunden, denn die kennen und lesen deinen Blog.
Dir fehlt ein Marketingsystem
Du hast kein System und auch keine Strategie: Ein System sorgt für Routine (Kopf abstellen) und deine Strategie sorgt für Erfolge (Entscheidungen sind schon getroffen). Denn du musst ja einen Marathon schaffen und keinen kurzen Sprint. Marketing lässt sich nicht nur mal eben kurz denken. Also lohnt es sich, Etappen zu planen und Schritt für Schritt zu laufen.
Motivation musst du immer auffrischen
Soll heißen, dass deine Startmotivation schnell verpufft und du ständig schauen musst, wo kommt sie jetzt wieder her? Das kostet dich Energie. Bloggen ist ruhiger, nachhaltiger und auch unabhängiger. Die Wirkung entsteht mit der Zeit und da reicht Motivation alleine eben nicht aus. Bloggen braucht einen schmucken Rahmen, der dir Halt gibt, wenn die Motivation mal wieder flöten gegangen ist.
Du willst dranbleiben?
Dann mach dir nicht mehr Druck. Sondern schaffe dir die richtigen Voraussetzungen, damit dein Blog Fahrt aufnimmt.
Echte Menschen lesen deinen blog
Sobald du weißt, dass dein Blog gelesen wird, änderst du die Sicht darauf, denn ab jetzt ist es kein Monolog mehr und dein Blog hat Sinn und macht Spaß. Ging übrigens Franziska in unserer Community so, als sie nach den ersten Artikeln direkt eine 1:1 Kundin gewonnen hat. Was für ein Gefühl! Da hat sie noch mal Gas gegeben und in nur einem Jahr gleich 28 Artikel geschrieben. Wahnsinn, oder?
Verbindlichkeit ohne Druck
Du musst nicht leisten, du musst nicht reinklotzen, du musst nicht… Du brauchst nur einen Rahmen, ein System, das fürs Dranbleiben sorgt. Mit Puffern und Urlaubszeiten und Motivation und Spaß.
Ein System, das dich pusht
Ein gutes System bleibt realistisch, es baut aufeinander auf und gibt die richtige Mischung aus Sicherheit und Flexibilität und fokussiert dabei immer dein Ziel. Dabei kommt es mehr auf Wiederholen an, als auf immer neu machen.
Alleine bloggen macht einsam
Klar kannst du das alles alleine. Aber das macht einsam. Eine Gruppe gibt dir einen Rahmen, Struktur, Energie, Motivation, Austausch und Resonanz. Genial, oder?
Eine Gruppe, deine Gruppe, macht das Dranbleiben leichter, auch wenn’s mal schwer ist.
Unsere Community stärkt dich
Achso und wir lesen und kommentieren deinen Blog und geben dir Feedback, stellen auch Wissen bereit (falls du das brauchst) und lösen Technikprobleme in Lust auf.
Wir sind einfach da.