Ordnung für deine (Business-)Fotos: Interview mit Dagmar Nürnberg

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Hast du Chaos in deinen Fotos – im Business wie privat? In unserem Interview mit Foto-Ordnungs-Coach Dagmar erfährst du, wie du sinnvoll aufräumen kannst.

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Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin

Johanna
Hallo, liebe Dagmar. Wir freuen uns total, dass du heute hier bist und ein Interview mit uns machst, weil wir dein Thema „Foto-Ordnung“ total spannend finden. Liebe Dagmar, stell dich aber doch selbst vor und sag mal, wer du bist und was du machst.

Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung
Dagmar Dankeschön, Johanna und Nina, dass ich da sein darf. Mein Herzensthema ist die Foto-Ordnung. Ich liebe Fotos und bin nicht so der ordentliche Typ, habe mir das hart erarbeitet und gebe jetzt mein Wissen weiter in puncto: Wie kann ich meine Fotos organisieren? Wie kann ich sie bestmöglich sichern? Wie kann ich sie nutzen in meinem Business oder auch in meinem Privatleben?

So kam Dagmar zu ihrem Business

Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin

Johanna
Sehr spannendes Thema, genial. Du hast jetzt quasi auch schon so ein bisschen gesagt, wie du da hingekommen bist, weil du selbst offenbar leidenschaftlich gerne fotografierst, vermutlich wie die meisten inzwischen mit dem Handy. Hast du dann spontan gedacht: „Okay, das, was ich brauche, brauchen viele“ oder was sind die Herausforderungen von den Menschen, mit denen du arbeitest?

Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung

Dagmar
Also ich habe es nicht spontan gedacht, sondern ich habe es Jahre oder eigentlich Jahrzehnte vor mir hergeschoben, das Fotothema. Es wurde immer größer, die Speicher wurden immer voller, das Chaos immer größer. Und dann habe ich mir immer gedacht: Da muss es doch mal jemanden geben, der mir helfen kann. Ich brauchte so ein bisschen eine Anleitung und auch ein bisschen Motivation, das zu tun.
Und das habe ich dann bei einer Fotomanagerin in Australien gefunden, im englischsprachigen Raum ist das schon ein Riesenthema, sich helfen zu lassen, die Fotos aufzuräumen. In Deutschland noch nicht.
Und als ich dieses Coaching gemacht habe, hat mir das so viel Spaß gemacht und ich habe mich immer weiter gebildet und habe gesagt: „Wow, das ist was, was wir auch in Deutschland brauchen.“ Und da ist meine Business-Idee her gekommen. Und wenn ich jetzt heute Kontakt mit Menschen habe und davon erzähle, dann überlegen sie kurz und sagen: „Ja, mehr Ordnung bei meinen Fotos brauche ich auch!“ Und das ist für mich dann immer eine Bestärkung und pusht mich unheimlich, dieses Thema auch hier in Deutschland weiter bekannt zu machen.

Dagmars Basic-Tipp für mehr Ordnung in den Fotos

Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin
Johanna Ich gehöre auch zu den Menschen, die Fotos aus vielen, vielen Jahren auf dem Handy haben. Ich glaube, ich habe inzwischen 4.000. Ich habe so ein paar kleine Ordner, aber die sind die, die das Handy selbst macht. Sowas wie Download, Screenshot, Kamera, WhatsApp. Und ich gestehe, ich gehöre auch zu den Menschen, die permanent suchen. Gibt es schon so einen ganz Basic-Tipp-Trick, mit dem ich mir ein bisschen helfen kann?
Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung
Dagmar Ein ganz guter Trick, den ganz viele gar nicht kennen, ist, dass das Telefon schon ganz viele Suchfunktionalitäten hat. Ich stelle immer wieder fest, dass die Leute vom Ende bis zum Anfang alle Fotos durchscrollen, wenn sie was suchen. Aber man kann zum Beispiel nach Datum suchen oder nach Stichwörtern suchen. Die Handys geben dir, dank der künstlichen Intelligenz, die Möglichkeit, nach Gesichtern zu suchen oder auch nach Orten. Also sich mal mit dem Telefon zu beschäftigen, ist schon mal etwas, was gar nicht so aufwendig ist und was dir unheimlich viel bringt, wenn du dann die Fotos finden willst, die du suchst.

Warum sich Foto-Ordnung auch fürs Business lohnt

Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin
Johanna Okay, du hast vollkommen recht. Ich hätte jetzt vielleicht noch nach Datum gesucht, aber den Rest … Okay. Das hört sich aber so an, als wenn das jetzt nicht nur für mich privat sinnvoll wäre. Sondern wenn ich jetzt ans Business denke… Ich glaube, dass die meisten auf irgendeinem Social-Media-Kanal unterwegs sind und auch sich unterwegs bemühen, Fotos zu machen und die anschließend auf Social Media zu posten. Und wenn ich jetzt so darüber nachdenke, hört sich das so an, als wenn Ordnung auch im Business total hilfreich wäre, oder?
Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung
Dagmar Absolut, ist ja klar. Eigentlich wissen wir das ja auch als Business-Frauen. Wir haben unsere Dateien geordnet, bestenfalls, oder haben sonst extremen Stress, dann die entsprechende Datei zu finden. Das Gleiche ist ja bei Fotos. Die sind ja auch nichts anderes als Dateien. Und den Tipp, den ich eben gegeben habe… Das würde ich schon ein bisschen professionalisieren, wenn du im Business unterwegs bist und die meisten Fotos auch mit dem Handy machst. Da würde ich mir schon überlegen, Ordner anzulegen, zum Beispiel private Bilder von Businessbildern zu trennen, um den Überblick zu behalten. Wofür hast du das Foto überhaupt gemacht? Ist das jetzt vielleicht eine Aufnahme für Instagram? Ist das eine Aufnahme für LinkedIn oder für einen Blog-Artikel? Da kann man sich ja Alben und Ordner anlegen, auch auf dem Telefon schon, um das besser zu organisieren und dann leichter Zugriff zu haben.
Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin
Johanna Okay, also ich könnte mir jetzt wirklich ganz schick einen Ordner anlegen „Blog Challenge Community“ für Blog-Artikel und würde meine Fotos direkt, wenn ich die mache, da reinsortieren, damit ich für meinen Blog-Artikel später direkt das Foto parat habe.
Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung
Dagmar Genau. Also wenn du von deinem Handy aus auf diese Fotos zugreifen willst, wäre das der einfachste Weg. Und vielleicht sogar dann noch einen Unterordner machen für Fotos, die du schon genutzt hast. Weil es wäre ja auch blöd, wenn du Fotos häufiger nutzt. Kommt ja oft nicht so gut an. Das merkt die Community ja manchmal doch. Und wenn du einen Bildschirm benutzt, könntest du das dann wieder in einen Ordner „Blogartikel benutzt“ schieben.

Wann sollte ich Fotos löschen?

Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin

Johanna
Okay. Ich muss aber auch ehrlich gestehen, da habe ich noch nie wirklich drüber nachgedacht, meine Fotos auf die Art und Weise zu sortieren. Es ist ja im Prinzip nur ein Klick, nachdem ich das Foto gemacht habe. Oder die drei Minuten, die man abends vielleicht noch auf dem Sofa sitzt und die Fotos noch mal durchschaut, direkt in den Ordner zu schieben und zu sagen: „Hey, dafür nutze ich das und dafür nutze ich das und dafür nutze ich das.“ Gibt es einen Punkt, wo du sagst, okay, da lohnt es sich vielleicht auch, die Fotos zu löschen, den Ordner vom Handy runterzunehmen oder zu archivieren? Gibt es da eine bestimmte Anzahl? Also ich denke mir immer schon, die 4.000 Fotos, die ich jetzt drauf habe… das ist echt viel.

Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung
Dagmar Die Masse der Fotos ist ja ein ganz persönliches Empfinden. Ich persönlich habe zum Beispiel 15.000 Bilder auf meinem iPhone und habe damit gar keinen Stress. Ich habe Kunden, die haben hunderttausend Bilder. Letztendlich kommt es ja darauf an, wie groß dein Speicher ist oder ob du eine Cloud benutzt, wo sie gespiegelt werden. Da würde ich mir jetzt gar keinen Stress machen. Wenn du die Bilder wirklich brauchst auf dem Gerät oder wenn das auch deine Fotozentrale ist – so nenne ich immer den Ort, wo du alle deine Bilder beisammen haben möchtest –, dann würde ich mich von der Anzahl der Fotos überhaupt nicht stressen lassen. Wichtiger ist, dass du wirklich die Fotos findest, die du brauchst zu dem Zeitpunkt, wenn du sie brauchst. Und da ist vielleicht auch gut, mal über eine Routine nachzudenken. Im Idealfall räumen wir abends, bevor wir aus dem Büro gehen, den Schreibtisch wieder auf. Und so könntest du das Aufräumen auch ein Stück weit auf deine digitalen Fotos beziehen. Oder wie du eben sagtest: Ich schiebe dann jeden Tag mal die Bilder des Tages in die entsprechenden Ordner oder ich lösche großzügig. Wir wollen ja immer das bestmögliche Bild für Social Media nehmen und haben dann gleich eine Serie von 15 bis 20 Bildern. Das macht uns dann viel Arbeit, vor allem, wenn wir anfangen, das zwei Jahre später aufzuräumen. Wenn es frisch ist, dann einfach mal machen und einfach löschen und keine Angst vor dem Löschen haben. Die Fotos landen ja sowieso erst mal im Papierkorb und da kannst du sie meistens noch 30 Tage rausholen.

Wie und wann sollte ich mit dem Aufräumen starten?

Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin

Johanna
Stimmt. Das heißt, macht es jetzt bei 4.500 Fotos Sinn, die jetzt im Nachhinein aufzuräumen? Oder würdest du sagen: „Fang mal mit den Fotos vielleicht der letzten Wochen an“?

Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung
Dagmar Im Coaching berate ich die Leute immer dahingehend, dass sie wirklich schauen: Was sind ihre eigenen Ziele? Also wenn dich das zum Beispiel total stresst, dass du diese Bilder auf deinem Smartphone hast, dann hol sie da runter oder lösche großzügig. Aber oft ist das Leben ja bunt und voll und sich so mit den alten Fotos zu beschäftigen, die da eh schon im Chaos seit Jahren oder Jahrzehnten drauf liegen, macht es ja auch nicht besser. Von der Priorität her finde ich immer super wichtig, dass die gut gesichert sind, dass du sie nicht verlierst, also dass sie nicht nur auf dem Smartphone sind. Denn wenn das geklaut wird oder vielleicht mal ins Wasser fällt, dann sind alle Bilder weg. Also die Sicherung ist, finde ich, wichtiger als Aufräumen. Und es ist wirklich auch für viele eine gute Möglichkeit zu sagen: „So, ich starte jetzt mit meiner Foto-Ordnung und ab heute habe ich meine Aufräumroutine, ab heute lege ich mir die Alben an. Und was davor war, kann ich in einer ruhigen Minute immer noch rausholen und dann zum Beispiel in das Album „Blog-Fotos“ schieben, wenn ich merke, ich möchte auf eine gewisse Serie von Bildern vielleicht noch mal zugreifen.
Nina Obermüller, Blogmentorin

Nina
Also Johanna, wir beide. Ab heute. *lacht*

Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin
Johanna Ab heute! Ja, gut, ich mache heute kein Foto. *lacht* Nein, Spaß. Aber ja, also zumindest die Fotos der letzten Wochen noch mal für fünf Minuten durchgehen. Und dann hat man ja immer mal einen verregneten Tag, wo man es auch schön findet, alte Fotos durchzugehen und mal zu gucken, was ist passiert. Oder auch „Ich habe 20 Aufnahmen gemacht, davon sind nur drei schön. Ich schmeiße alle anderen direkt wieder weg“ oder „Ich behalte nur ein Lustiges, weil es vielleicht passend ist“. Das ist ja auch schon der erste Punkt zur Ordnung. Wie oft hat man das? Ich sehe das manchmal erst nach Wochen, dass ich denke: „Ach ja, du hast mehrere Fotos gemacht, aber brauchen tust du nur eins?“ Dann habe ich manchmal einen Abend, wo ich die durchgehe, aber das war es.
Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung

Dagmar
Es gibt auch Menschen, die können sich schwer von Fotos trennen. Und da hilft es oft, wirklich ein bisschen Abstand zu haben und zu sagen: „Okay, ich gucke mir jetzt vielleicht mit einem Abstand von drei, vier, fünf Monaten die Bilder noch mal durch und lösche dann.“ Oder was ich auch total schön finde, eigentlich nicht den Ansatz zu haben vom Löschen, sondern zu gucken: „Was sind die schönsten Bilder?“ Du hast ja auf jedem Telefon die Möglichkeit, Herzchen oder Sternchen oder sowas zu vergeben und kannst dann aus der Serie heraus zum Beispiel sagen: „Von 22 Bildern sind zwei, da macht mein Herz einen Hüpfer mehr. Die kriegen jetzt auch ein Herz von mir.“ Und dann ziehst du diese Favoriten halt entsprechend raus und nimmst dir dann vor, in drei Monaten zum Beispiel, alle Fotos, die nicht Favorit sind, zu löschen. Auch das ist ein Weg.

Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin
Johanna Super. Da habe ich wirklich noch nie drüber nachgedacht, was für Mittel oder Wege es da gibt. Das ist für mich auch gerade total neu. Bei mir herrscht Chaos. Nina, ich hoffe, bei dir auch.

Keine Angst vor der Technik

Nina Obermüller, Blogmentorin

Nina
Bei mir auch, mehr oder weniger. Was ich schon mache, wie du schon gesagt hast, ist ein Backup. Aber was mich in dem Zusammenhang mal interessieren würde, wie technisch ist dein Thema denn? Weil du hast gerade viel von Cloud und von App und von „mit dem Handy beschäftigen“ gesprochen. Ich habe bei mir im Website-Mentoring immer wieder Frauen, die sich nicht so richtig an die Technik dran trauen und die jetzt vielleicht bei deinem Thema schon denken: „Oh Gott, wie viel muss ich da mich mit der Technik beschäftigen? Das kann ich doch alles gar nicht.“ Was würdest du dann raten? Ist das einfach einzurichten oder wie kann ich mir das vorstellen mit der Technik bei dir?

Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung

Dagmar
Also grundsätzlich ist es schon einfach, das einzurichten. Man muss wissen, wie es geht. Und das ist auch das, was mich damals sehr aufgehalten hatte. Ich hatte sehr große Angst, Fehler zu machen. Ich wusste wohl, dass es Software gibt, die zum Beispiel doppelte Fotos findet. Aber dann hab ich gedacht: „Okay, wenn ich die falsch anwende, sind alle Bilder weg.“ Und das ist eigentlich das, wo ich den Menschen auch zur Seite stehe: Wir gehen den Prozess gemeinsam durch. Ich habe sechs Schritte der Foto-Ordnung entwickelt und da gehen wir Step für Step durch. In meinen 1:1-Coachings berate ich die Leute: Was ist die beste Cloud? Was passt am besten für dich? Jeder hat ja auch unterschiedliche Voraussetzungen. Die einen nutzen ein Samsung-Handy, die anderen eins von Apple, die nächsten haben Mac, die anderen haben einen Windows-PC. Viele haben schon Clouds, wissen aber gar nicht, dass sie die auch nutzen können für ihre Fotos zum Beispiel. Also das ist dann ganz individuelle Beratung. Von daher keine Angst vor der Technik. Ich schaue auch immer, dass es nicht zu technisch wird. Es gibt natürlich für alles und nichts eine App und noch eine Software und ganz tolle Sachen, aber es muss auch, finde ich, zu den Menschen passen. Man muss gucken, wie weit möchten sie sich in das Thema überhaupt reinarbeiten? Wie wichtig ist ihnen das? Wie viel Zeit haben sie? Und von daher würde ich vor der Technik keine Angst haben. Das ist letztendlich mein Job. Da fuchse ich mich rein. Alle Software und alle Tools, die ich empfehle, teste ich persönlich. Ich habe meine Fotos in ziemlich allen Clouds dieser Welt. Das würde ich den Kunden nicht empfehlen. Aber ich versuche mich da möglichst gut einzuarbeiten und auch am Ball zu bleiben, denn es entwickelt sich rasant weiter. Die künstliche Intelligenz ist mega spannend, zum Beispiel auch, um Fotos zu verschlagworten, um Fotos wirklich auch finden zu lassen. Wir müssen viel weniger manuellen Aufwand machen, aber das sind alles so Sachen, da muss man sich mit beschäftigen und ich beschäftige mich den ganzen Tag damit und gebe das, was ich da raus ziehe, dann halt an meine Kundinnen und Kunden weiter. Und die sparen dann jede Menge Zeit, nicht nur durch das Organisieren der Fotos, sondern auch, weil sie sich halt dieses Tool-Testen ersparen.

Nina Obermüller, Blogmentorin
Nina Johanna und ich kennen das nur zu gut, wenn mal wieder ein neues Tool kommt, was dann doch wieder die und die Funktion hat und dann müssen wir wieder testen: Ist das jetzt besser als das Tool, was wir schon haben?
Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung
Dagmar Absolut. Und oft, wenn man sich selber ein Tool besorgt, benutzt man davon nur 20%, weil man gar nicht weiß, dass das Tool auch 80% mehr kann. Das ist auch das, was ich jetzt hier bei euch gespürt habe: „Okay, wusste ich noch gar nicht, dass es diese Möglichkeit gibt.“ Wenn man es nicht weiß, dann nutzt man es ja auch nicht. Und da geht so viel Zeit und so viel Energie rein, so viele Dinge zu ärgern, die man eigentlich mit zwei, drei Klicks gelöst haben könnte. Total.
Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin

Johanna
Also KI benutzen wir auch, aber natürlich fürs Bloggen. Aber dass ich die auch tatsächlich nutzen kann, um effektiv und effizient zu suchen und mir damit das Leben leichter zu machen, war mir in keinster Weise bewusst. Deswegen ist es für uns natürlich auch immer so spannend, bei anderen reinzuschauen, was die machen und mal nachzuhören. Wenn ich konkret diesen Tipp bekomme, dann ist man ja auch eher dazu bereit, noch mal nachzuschauen oder zu gucken: „Ja, wie funktioniert das denn bei meinem Smartphone jetzt? Wie kann ich das denn jetzt vernünftig irgendwie machen oder mal austesten?“ Aber sonst hätte ich es einfach nicht gewusst, nicht auf dem Schirm gehabt. Es ist so unter ferner liefen einfach.

Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung

Dagmar
Ja, aber dafür sind wir alle Expertinnen und Experten für unser Fach. Und das finde ich auch sehr schön, das Wissen weiterzugeben, weil ich einfach die Notwendigkeit sehe. Da kann sooo viel Zeit gespart werden und auch so viel Ärger, wenn Fotos zum Beispiel nicht gut gesichert sind und dann verloren gehen. Viele haben ja auch Fotos im Business für ihre Kunden zum Beispiel. Irgendwelche Ordnungscoaches zum Beispiel aus meiner Community, die haben Vorher-Nachher-Bilder. Wenn die nicht gut geordnet sind, dann können sie damit gar nichts mehr anfangen, wenn sie gar nicht mehr wissen, wo war jetzt die chaotische Schublade bei welchem Kunden oder so. Jedes Business hat seine Herausforderung, auch was Fotos angeht. In Online-Kursen und Webinaren und Workshops gebe ich allgemeine Tipps. Das reicht für viele schon, eine Idee zu bekommen und mit dem Thema zu starten und auch dran zu bleiben. Und ich biete in 1:1-Coachings wirklich die Möglichkeit, ganz individuelle Fragen zu beantworten. Und da kommen wir auch immer wieder auf neue Themen. Also ganz wichtig ist einfach: Was ist euer Ziel mit den Fotos? Wofür macht ihr sie? Wofür braucht ihr sie? Von wo aus wollt ihr auf die Fotos zugreifen? Wenn ihr Blogartikel schreibt, wollt ihr auch vom PC oder vom Mac darauf zugreifen? Das sind alles Dinge, die man mal klären muss, und dann setzt man einmal den Prozess auf. Und das Schöne finde ich daran, ich bin eher so ein fauler Mensch, ich finde es immer ganz praktisch, wenn man sich einmal über etwas Gedanken macht und das funktioniert dann auf Dauer. Das ist wie bei Gegenständen auch… Wenn du den Schlüssel irgendwo immer hinlegst, wenn du reinkommst in die Wohnung, suchst du ihn. Wenn du ihn aber an ein Schlüsselbrett hängst, dann weißt du, wo der Schlüssel ist, und kannst das Haus schnell wieder verlassen ohne Sucherei. Und bei den Fotos ist es genauso.

So kannst du mit Dagmar zusammenarbeiten

Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin

Johanna
Wir sind auch immer Fan von „Es ist mit dem Ziel verknüpft“. Deswegen finde ich das mega gut. Und liebe Leser und Leserinnen, wenn ihr euch jetzt auch getriggert fühlt, Fotos zu sortieren, um euer Leben einfacher und effizienter zu gestalten, gerade in Zeiten von Social Media, dann müsst ihr euch ganz, ganz dringend bei Dagmar umschauen. Du hast ja schon ein paar Angebote erwähnt, wie man mit dir zusammenarbeiten kann. Aber Dagmar, sag doch noch mal, was du alles anbietest, wenn man jetzt interessiert ist, seine Fotos wirklich mal in Ordnung zu bringen.

Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung
Dagmar Ich habe jetzt im April einen spannenden Termin mit Tanja Deuss von Knusperfarben. Das ist ein Workshop, der heißt „Handy hoch“. Da zeigt sie den Teilnehmer*innen, wie man bestmöglich Fotos mit einem Smartphone macht. Und da gibt es einen Part von mir zum Thema: Wie räume ich die Fotos auf dem Smartphone auf? Das ist in Düsseldorf, wo man dann live und in Farbe alles mal machen kann. Und ich plane im April ein großen Onlinekurs live zu stellen. Da gehen wir die sechs Schritte der Foto-Ordnung durch. Das ist ein Selbstlernkurs. Da zeige ich, wie man anfängt, die Fotos zu sammeln, wie man sie sortiert, wie man doppelte Fotos findet und wie man sie dann möglichst gut auch nutzen kann. Und da gibt es begleitend dazu – weil ich festgestellt habe, dass sich viele Menschen einen Onlinekurs kaufen, ihn dann aber doch nicht zeitnah machen – Live-Zoom-Calls, einer pro Woche innerhalb von sechs Wochen, wo dann auch Rückfragen gestellt werden können. Denn es ist mir super wichtig, dass die Menschen sich nicht allein gelassen fühlen, sondern dass ich mit Rat und Tat zur Seite stehe. Das sind die Gruppenprogramme, die ich aktuell mache, und sonst ist jederzeit natürlich auch ein 1:1-Foto-Ordnungs-Coaching möglich.
Johanna Adolphs-Kenning, Blogmentorin

Johanna
Super. Das hört sich auf jeden Fall sehr spannend an, Gruppenprogramme oder auch Online-Lernkurse mit dem Commitment, dir Fragen stellen zu können. Das finde ich sehr, sehr großartig. Natürlich ist Dagmars Seite und auch Dagmars Instagram Account unten verlinkt und ihr könnt direkt dort schauen. Vielen, vielen Dank für den mega spannenden Einblick in dein Business, denn ich glaube, ob privat oder als Unternehmerin, Struktur und Ordnung sind echt immer das A und O, um schnell und effizient zu sein und auch, um es einfach praktisch für sich selbst zu gestalten.

Nina Obermüller, Blogmentorin

Nina
Absolut. Vielen, vielen Dank auch von mir, Dagmar. Ich habe auch nicht gewusst, dass es ein Fotoordnungs-Coaching gibt. Ich kann mir vorstellen, dass du mit dem Thema viel Bewusstsein schaffst, dass es sich lohnt, Ordnung zu halten. Es geht ja nicht nur Fotos, sondern bezieht sich auf ganz vieles, zum Beispiel auf E-Mails und die Ordnung im eigenen Haushalt. Dieses Bewusstsein zu schaffen, ist, glaube ich, ein ganz wichtiger Punkt und ein richtig guter Schritt. Von daher vielen, vielen Dank, dass du da warst.

Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung
Dagmar Ich danke euch, dass ich da sein durfte! Es hat mir ganz viel Spaß gemacht.
Dagmar Nürnberg, Coach für Foto-Ordnung

Über unsere Interviewpartnerin

Dagmar Nürnberg ist Expertin für Foto-Ordnung. Sie zeigt dir, wie du dein Foto-Chaos besiegst, und hilft dir dabei, deine (Business-)Bilder zu sichern, aufzuräumen und so zu organisieren, dass die Ordnung dauerhaft bleibt.

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